Organspende - fragwürdige Praxis oder Akt der Nächstenliebe?

Dienstag, 5.2.2019, 20.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus, Max-Egon-Str. 21a, Donaueschingen

Soll der Einzelne die Bereitschaft zur Organspende zum Ausdruck bringen, damit eine Entnahme und die Transplantation von Organen möglich werden ? Oder soll jede Person als Organspender angesehen werden, die nicht ausdrücklich einer Entnahme und Weitergabe von Organen widerspricht?

Über die Frage der Organ- und Gewebespende wird nicht nur im Bundestag sondern auch beim Anstöße-Abend im Februar informiert und diskutiert. Zu rechtlichen Fragen gibt es Informationen, medizinische Aspekte werden dargestellt, das Gespräch bezieht die ethischen Herausforderungen ein und es geht auch um Glauben.

Weder die Kirche noch die Medizin noch die Gesellschaft können die Entscheidung für oder gegen Organspende für den Einzelnen treffen.. Vielmehr steht der Mensch mit seinen je eigenen Überzeugungen und dem je eigenen Glauben vor der Frage: Wie will ich leben, wie kann ich sterben und wo sehe ich meine Verantwortung für den Anderen?

 

Es diskutieren

Dr. Mathias Reyher, Transplantationsbeauftragter des Schwarzwald-Baar-Klinikums

Roland Kiefer, Lehrer und Dipl.-Theologe

Bernd Bierer, Amtsrichter i.R.

DR. Ulrike Elben, Kinderärztin

Diskussionsleitung: Gerhard Bronner