Ist die Welt noch zu retten?

Mittwoch, 25.4.2017, Donauhallen Seminarbereich, 20.00

Vortrag Professor Franz-Josef Radermacher (Club of Rome) und Podiumsgespräch

Der Vortrag beleuchtet die internationale Entwicklung vor dem Hintergrund der rasch wachsenden Weltbevölkerung, der aktuellen Turbulenzen im Bereich des Weltfinanzsys tems und des zunehmenden Konflikts um Ressourcen und der damit verbundenen Umweltbelastungen. Eine nachhaltige Entwicklung wird dadurch massiv erschwert. Dies betrifft sowohl Fragen des Gesellschaftssystems als auch Fragen des sozialen Ausgleichs und der Gerechtigkeit und damit der weltethischen Orientierung.

Nach Radermachers grundlegender Analyse ergeben sich drei Zukunftsmöglichkeiten, nämlich Kollaps, Ökodiktatur oder eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft. Nur der letzte Weg wäre mit Nachhaltigkeit vereinbar. Ein Global-Marshall-Plan wird als ein möglicher Schritt in diese Richtung vorgestellt. Nur in Zusammenarbeit und Arbeitsteilung ist unser heutiger Wohl-stand denkbar. In Zeiten der ökonomischen Globalisierung wird globale Empathie zu einer Schlüsselfrage, weltweite Kooperation zur Voraussetzung von Zukunftsfähigkeit.

„Wir sind alle Zwerge auf den Schultern von Riesen“, den Generationen vor uns. Nur in Zusammenarbeit und Arbeitsteilung ist unser heutiger Wohlstand denkbar. Konkurrenz richtig dosiert ist ein beispielsfördernder Mechanismus, aber noch wichtiger ist Kooperation. Das beginnt schon in der Familie und übersetzt sich über unterschiedliche Netzwerke bis hin zu Staatengemeinschaften Zivilisationen und schließlich der ganzen Welt. In Zeiten der ökonomischen Globalisierung wird globale Empathie zu einer Schlüsselfrage, weltweite Kooperation als Beitrag zur Zukunftsfähigkeit.

An Professor Radermachers Vortrag schließt sich ein Podiumsgespräch an mit:

Katharina Baudis, BUND Regionalverband

Philipp Hilsenbek, Geschäftsbereichsleiter IHK

Elmar Enssle, Ethiklehrer i.R.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Umweltbüro des GVV Donaueschingen und der Volkshochschule Baar